#31: Walking Dead im Büro
Shownotes
Weitere Infos zu meiner Arbeit findest du auf meiner Webseite sandrakorner.de wie auch auf meinen Social-Media-Kanälen INSTAGRAM und LINKEDIN.
Abonniere auf jeden Fall meinen WHATS-APP-Kanal – FRAU MACHT“ . Es ist dein Raum für Power, Klarheit und rebellische Weiblichkeit – vor allem für Frauen in herausfordernden Berufswelten. Hier bekommst du mehrmals wöchentlich Aktivierende Audios, Klartext und Tools mit an die Hand, die dich spüren, reflektieren und deine unterdrückte Kraft zurückholen lassen.
In meinem kostenlosen Embodied Authority Framework zeige ich dir 5 klare Marker auf, wo du unter Druck nur noch funktionierst und dich in entscheidenden Momenten verlierst - und woran du erkennst, wo dein Körper längst schneller reagiert als dein Kopf. Hier kannst du es downloaden: Embodied Authority FRAMEWORK".
In meiner Masterclass, verbinde ich Selbstkontakt, Nervensystemregulation und berufliche Realität in Machtstrukturen. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier die Details: MASTERCLASS "Embody Your Power".
In der intensiven „Embodied Authority SESSION“ arbeiten wir genau an dem Punkt, an dem Druck im Alltag deine Klarheit, Präsenz und innere Führung unterläuft – nicht nur im Kopf, sondern dort, wo es im Körper längst spürbar ist.
In meinem exklusiven MENTORING-Programm „FEMALE REVOLUTION“ erschaffe ich mit dir den Raum für echte Verkörperung und innere Führung. Du lernst, deinen Körper früher zu lesen, dich in schwierigen Situationen nicht weiter zu verlieren und auch in Machtspielen, Abwertungen und manipulativen Dynamiken klarer bei dir zu bleiben.
Ich freue mich auf dich. Sandra
Transkript anzeigen
00:00:00: Manchmal sitzt du da, perfekt angezogen gut vorbereitet fachlich stark und innerlich willst Du einfach nur diesen ganzen erschöpfenden Scheiß vom Tisch fegen.
00:00:14: Willkommen bei Stumpf ist nicht Trumpf.
00:00:16: Ich bin Sandra Korner, Gründerin des Embodied Authority Lab Mentorin, Ex-Soldatin, ehemalige Führungskraft und Frau mit einem feinen Radar für Druck, Machtspiele und diese elegante Form von Anpassung die im Business gern Professionalität genannt wird.
00:00:31: Dieser Podcast ist für Frauen in fordernden Berufswäten Die viel leisten, viel tragen und trotzdem spüren dass Erfolg nicht länger nach Daueranspannung Kontrolle oder Selbstverlust schmecken darf.
00:00:43: Und er ist für Organisationen, die verstehen wollen warum Veränderung nicht nur im Kopf oder auf Powerpoint Folien entschieden wird sondern auch im Körper in Kommunikation Vertrauen Stressreaktionen und echter Handlungsfähigkeit unter Druck.
00:00:58: Hier geht es nicht um hübsche Motivation.
00:01:01: hier geht es um Druck Leistung Kontrolle Würde und die Momente in denen der Kopf noch funktionieren will während der Körper längst schreit bis hierhin keinen Schritt weiter.
00:01:19: Ich habe mal einen Change-Prozess erlebt, bei dem die Flure irgendwann aussahen wie Walking Dead im Büro.
00:01:25: Kannst du dir vielleicht vorstellen?
00:01:27: Geduckte Körper so farle Gesichter leere Augen und diese Muffi-Gestimmung als würde äußerlich zwar noch gearbeitet werden während innerlich also in diesen Körpern von meinen Kolleginnen und Kollegen ganz viel verdammt tot war.
00:01:46: Und oben wurde von Strategie, von Transformationen.
00:01:51: Von Change-Beratern und neuen Strukturen und Zukunft gesprochen – ja!
00:01:57: Aber das alles fand statt während unten Menschen nur noch funktionierten Schwiegen sie schützten und ihren inneren Ausstieg professionell verwalteten.
00:02:10: In dieser Folge spreche ich darüber warum Change scheitert, wenn Organisationen den menschlichen Teil brutal übergehen.
00:02:20: Weil Menschen unter Druck nicht automatisch beweglicher werden?
00:02:24: Nein!
00:02:25: Sie machen viel mehr dicht, wenn Tempo-Kontrolle und Hochglanzfolien schneller wachsen als Vertrauenorientierung und vor allem echte Beteiligung.
00:02:39: Und ja ganz ehrlich das war für mich eine wirklich krasse Erfahrung denn Ich habe schon vieles gesehen in meinem Leben.
00:02:47: Hierarchische Strukturen, konservative Systeme Behörden Männerdomänen und natürlich auch ganz viele Machtspiele Stock im Arschmentalität whatever.
00:03:04: Aber weißt du wenn Du nicht nur Stimmungen wahrnimmst sondern Menschen direkt ansiehst dass sie innerlich auf Rückzug gestellt haben und nur noch regelrecht wie Zombies durch die Flure rennen.
00:03:19: Dann ist es für einen grundsätzlich positiven und kontaktfreudigen Menschen, wie mich wirklich so als wäre ich die Hauptfigur in einem
00:03:28: Zombie-Film.".
00:03:30: Und ganz ehrlich – Ich finde das schon sehr, sehr beängstigend!
00:03:33: Wenn du morgens gut gelaunt über die Flüre läufst dein Kopf also mit nem freundlichen Guten Morgen alles klar bei euch in die Offenen am Büro steckst Und da dann so halbtote Gestalten vor sich hin vegetieren und wenn was zurückkommt, dann überhaupt so ein ganz leises Guten Morgen.
00:03:56: Für einen wirklich lebensfrohen Menschen wie mich ist das wirklich hart!
00:04:01: Das macht etwas mit dir und es hat auch etwas mit mir gemacht.
00:04:05: Denn da wo ich das erlebt habe, da liefen eben keine lebendigen interessierten mitdenkenden Menschen mehr durch die Gänge sondern komatöse Gestalten mit nach unten gezogenen Schultern, dieser fallen Haut und vor allem diesen leeren, diesen leblosen Augen.
00:04:27: Weißt du wo dieses Glänzen fehlt?
00:04:30: Dieses Lebendige fehlt!
00:04:32: Und dann auch diese geduckte Körperhaltung egal ob im Sitzen oder wenn sie über die Flure schleichen.
00:04:41: das sind ganz klare Signale die Du wahrnimmst Und auf mich wirkte das immer so, wie... Hallo?
00:04:53: Ich bin konzentriert.
00:04:54: Sondern vielmehr wie ich versuche nur noch irgendwie durch diesen Tag zu kommen ohne dass mir der Rest von mir auch noch wegbricht und ich glaube, das beschreibt es ganz gut denn ich finde das gar nicht lustig.
00:05:09: Nee!
00:05:10: Ganz im Gegenteil.
00:05:11: Denn es war als hätte jemand das Licht aus diesem Körper gedreht Und trotzdem erwartet, dass diese Menschen jetzt in diesem Change bitte offen, lösungsorientiert, resilient und motivierend durch die nächste Veränderungswelle marschieren.
00:05:27: Und applaudieren und am besten noch voller Enthusiasmus in die Lüfte springen!
00:05:35: Ja ich weiß das klingt jetzt hart aber genauso hart hat es sich angefühlt eben nicht wie so ein großer Zusammenbruch, bei dem alle Schreien und Türen knallen.
00:05:47: Sondern das war so subtil!
00:05:50: Aber ich habe es gespürt – und das fand ich viel, viel schlimmer.
00:05:54: Denn es waren diese muffige, schwere, fast leichenhallenartige Stimmung in der äußerlich zwar noch gearbeitet wurde, in der die Leute funktioniert haben, während aber innerlich schon verdammt viel tot war.
00:06:12: Und ich hab das gespürt jeden Tag, wenn ich mich an diesem Ort aufgehalten habe.
00:06:19: Denn ja die Menschen sind noch in Meetings gegangen und sie haben ihre Arbeit irgendwie verrichtet egal in welcher Abteilung, egal im welchem Verantwortungsbereich.
00:06:27: Sie haben Mails beantwortet.
00:06:31: In ihren Rollen funktioniert.
00:06:32: Sie sagten noch so was wie Ja passt schon.
00:06:36: Ja müssen wir halt so machen?
00:06:38: Ja ist jetzt ebenso aber in ihren Körpern war überhaupt keine echte Bewegung mehr.
00:06:44: Keine Lust, keine Würde kein Feuer und vor allem kein Vertrauen.
00:06:51: nur noch dieser stumpfe Überlebensmodus der in Organisationen oft viel zu lange mit Professionalität verwechselt wird.
00:07:02: Und das Brutalste für mich war damals Man konnte es sehen man konnte Es wirklich deutlich Sehen.
00:07:09: wirklich und ja Wie ich so bin, ich bin halt ein Fender klaren Worte.
00:07:16: Ich mag Klarheit und natürlich habe ich es angesprochen klar!
00:07:21: Ich hab gesagt dass die Stimmung kippt, das die Menschen dicht sind, dass da keine gesunde Veränderungsbereitschaft mehr im Raum liegt sondern vielmehr Erschöpfung innere Kündigung und dieses gefährliche Leise weggehen während alle noch brav ihre Aufgaben erledigen.
00:07:39: Und ja...ich hab nicht nur mit irgendwelchen Führungspersönlichkeiten gesprochen oder mit Personalverantwortlichen, einer Personalabteilung.
00:07:54: Ich habe auch mit den Geschäftsführenden darüber gesprochen.
00:07:58: ja weil ich wollte dass es ganz oben auch verstanden wird und das ist ja oft in diesen Organisationen so du hast ja oft Führungskräfte die gerade in solchen Veränderungsphasen so sehr selbst unter Druck stehen und oft gar nicht gelernt haben, mit diesem Druck umzugehen und den ungefiltert nach unten weiter zu geben.
00:08:19: Die sind dann so sehr mit sich selbst beschäftigt dass sie gar nicht mehr wahrnehmen was mit ihren Leuten überhaupt passiert weil sie ja mit sich selber schon irgendwo überfordert sind mit all dem was jetzt gerade auch sie herein prasselt.
00:08:33: Und dann geben Sie natürlich nicht diese Informationen die eigentlich eine Geschäftsführung haben muss nach oben weiter und die Geschäftsführung oben denkt Ja, alles in Ordnung.
00:08:43: Passt!
00:08:43: Machen wir weiter so mit der Strategie und das ist ja das Vertalte.
00:08:48: Und irgendwie ist keiner wirklich schuld.
00:08:51: aber irgendwie sind auch alle verantwortlich und da habe ich mir gedacht ja auch Ich bin verantwortliche und dass was sich wahrnehme muss ich versuchen bis ganz nach oben weiterzutragen und dort klar zu machen.
00:09:06: Genau das habe ich getan, ich habe auch die Geschäftsführungen mit eingebunden und hab darüber gesprochen und sogar sie haben meine Wahrnehmung damals bestätigt!
00:09:21: Und trotzdem wurde nicht gefragt was passiert hier gerade eigentlich mit unseren Menschen?
00:09:27: Was macht dieser Druck eigentlich mit den Körpern?
00:09:31: Mit der Kommunikation, mit dem Vertrauen, mit der Bindung und der Energie im System.
00:09:36: Nein!
00:09:37: Ganz im Gegenteil – es wurde knallhart weitergemacht, es wurde durchgezogen ganz nach dem Motto entweder sie ziehen oder gehen.
00:09:48: Und für alles andere haben wir weder Zeit noch Geld.
00:09:52: Interessant habe ich mir gedacht... Aber für die Strategie Für die verschiedenen Beraterfirmen, die gleichzeitig im Unternehmen gewühlt haben für Organisationsveränderung.
00:10:05: Neue Hierarchie-Ebenen, neue Kontrollverfahren, Messungen von Krankheitstagen, blaue Briefe nach Hause
00:10:10: usw.,
00:10:12: ja da waren entsprechende Ressourcen mehr als genug vorhanden.
00:10:19: also hat man durchgezogen.
00:10:20: wie das halt so ist wenn die Marktlage schwierig ist Wenn die Leute unflexibel sind und wenn sie kein Bock auf Veränderung haben, wenn Sie sich dagegen wehren.
00:10:34: Also kommt noch mehr Druck.
00:10:35: Noch mehr Steuerung auf ein System das menschlich längst nicht mehr nach Kontrolle gerufen hat sondern nach Luft.
00:10:43: Und genau darüber möchte ich hier heute sprechen über Change Management dass den menschlichen Teil nicht nur ein bisschen vergisst Sondern ihn manchmal brutal übergeht und sich dann wundert, dass Menschen zwar noch anwesend sind aber innerlich nicht mehr mitgehen.
00:11:00: Ich möchte mit dir sprechen über Organisationen die Transformation wollen Aber die den Schmerz Nicht sehen wollen, denen echte Veränderung sichtbar macht Ja?
00:11:11: Und ich möchte mit ihr sprechen über Führung die Tempo mit Klarheit verwechselt Über HR über Personalverantwortliche Die manchmal ja quasi Kulturcreme auf Druck schmieren, während unten Menschen längst im Körper dichtmachen.
00:11:26: Und ich möchte vor allem auch mit dir sprechen über Frauen die in solchen Systemen oft doppelt zahlen weil sie nicht nur ihre Eigenerschöpfung tragen sondern auch noch Stimmungen auffangen Spannungen übersetzen Teams beruhigen und irgendwie dafür sorgen sollen dass dieser ganze verdammte Wahnsinn menschlich aussieht.
00:11:46: Denn wenn der Flur bereits nach innerer Kündigung riecht dann ist das kein weiches Stimmungsproblem mehr.
00:11:55: Dann ist es ein verdammt ernstes Organisationssignal.
00:11:59: und ganz ehrlich, wer das ignoriert verliert nicht nur Motivation der verliert langfristig Bindung Vertrauen Mitdenken Mut Verantwortung Würde Und irgendwann genau die Menschen Die diese Veränderung eigentlich hätten tragen können.
00:12:17: Das ist das Fatale an der ganzen Sache Denn vielleicht kennst du ja diese Art von Veränderung aus deinem eigenen beruflichen Umfeld.
00:12:25: Gerade jetzt, ja Deutschland-Wirtschaft sieht nicht so gut aus, global tut sich da draußen ganz viel.
00:12:32: also auch für Unternehmen ist es nicht leicht zu gucken wo geht der Markt hin?
00:12:37: Wo geht die globale Ausrichtung hin?
00:12:40: was müssen wir mitdenken?
00:12:42: und so weiter und sofort natürlich Es ist für alle nicht leicht aber gerade dann Sollten wir doch auch langfristig denken und sollten wirklich mal hinschauen, ja?
00:12:55: Und nicht die Augen verschließen wenn es unbequem wird.
00:12:58: Genau das ist das Problem was ich hier in ganz vielen Unternehmen sehe.
00:13:04: Denn oft ist es so Es wird oben irgendwas entschieden Ja, auf der Entscheider-Ebene.
00:13:11: Management-Ebenen.
00:13:13: Irgendwo in einem Meetingraum, im Stereo-Meetingraum, in einem Strategieworkshop oder in einer Managementsetzung oder in einem dieser Termine, in denen alle sehr ernst auf bunte Folien schauen und danach glauben sie hätten gerade die Zukunft gestaltet?
00:13:30: Und genau dann bekommt das Ganze einen Namen, der möglichst modern klingt nicht zu sehr nach Druckunsicherheit und Kontrollverlust riecht.
00:13:41: Meistens werden so Wörter benutzt wie Transformation, Restrukturierung, Digitalisierung, Kulturwandel, Effizienzprogramm, neues Operating-Model, KI-Strategie, Prozessoptimierung, neues Führungsverständnis usw.
00:14:01: Also da gibt es ja die tollsten Begriffe ob Deutsch Englisch oder Denglisch, aber Da sind wir immer kreativ, ne?
00:14:08: Es klingt halt geil so.
00:14:13: Und eins möchte ich an dieser Stelle klarstellen natürlich ist nicht jede Veränderung schlecht und ich glaube gerade im deutschsprachigen Raum haben wir viel zu lange im Dornröschen Schlaf gesteckt und gedacht ja wir können es und das lief ja immer so gut.
00:14:34: Also machen wir so weiter.
00:14:36: Und wir haben vieles verpennt, ja!
00:14:37: Wir haben tatsächlich vieles Verpennend und die halbe Welt ist an uns vorbeigezogen.
00:14:42: klar.
00:14:43: und jetzt versuchen wir natürlich innerhalb kürzester Zeit all das aufzuholen und quasi in einem Sprint das Level zu erreichen was andere schon vor zwei drei Jahren erreicht haben dafür aber sich wesentlich mehr zeit genommen haben.
00:15:00: Und dann erwarten wir gleichzeitig, dass die Leute alle applaudieren und hurraschreien.
00:15:05: Das ist das Problem!
00:15:07: Dann hast du oft Unternehmen, die schon ganz lange den Bezug zu ihren Mitarbeitenden verloren haben, wo du Menschen hast, die dich sehr lange auf Rückzug geschaltet haben.
00:15:29: Jetzt erwartest du von diesen Menschen Dass sie mitziehen?
00:15:33: Nein.
00:15:35: Und jetzt verurteilst du diese Menschen, dass die unflexibel sind und sich gegen Veränderung wehren?
00:15:40: Ja das tun Sie natürlich!
00:15:43: Aber vielleicht solltest du dir die Frage stellen warum sie das nun tun?
00:15:51: Was ist denn da passiert in den letzten Jahren?
00:15:54: Warum haben diese Menschen innerlich auf Rückzug geschaltet schon vor diesem Change?
00:15:58: was es dann da passiert?
00:16:01: Was haben wir vielleicht übersehen?
00:16:04: Welche Fragen haben wir nicht gestellt?
00:16:06: Wo haben wir die Augen
00:16:07: verschlossen?".
00:16:09: Das ist doch das große Problem, ja.
00:16:12: Und ich hole jetzt schon wieder aus!
00:16:14: Du merkst vielleicht... Ich werd dann immer sehr emotional weil mich nimmt so was echt mit wenn ich sowas sehe, ne?
00:16:23: Weil es sind einfach immer noch Menschen, die dort arbeiten und nicht irgendwelche Arbeitsroboter mit Puls.
00:16:33: Und gerade wenn Menschen sich wehren.
00:16:41: Dann muss man sich fragen, warum das so ist mit diesen Menschen sprechen?
00:16:45: Die Menschen abholen.
00:16:47: und ich weiß natürlich gibt es immer Menschen die null Bock auf nichts haben aber ganz oft ist in diesem Prozessen ebenso dass das nur einzelne Menschen sind, die aber sowieso nie Bock auf ihren Job haben ja.
00:17:03: Oft ist es leider so, dass du dort Menschen hast mit dem Unternehmen identifizieren oder sehr lange identifiziert haben, die dafür gebrannt haben für das Unternehmen und irgendwann wurden sie einfach vergessen.
00:17:19: Sie wurden irgendwann nicht mehr beteiligt.
00:17:23: Sie wurde irgendwann nicht gefragt, nicht mehr mitgenommen.
00:17:28: Und natürlich macht das was mit diesen Menschen!
00:17:33: Dann kommt einer und sagt so Wir machen jetzt die große Transformation, ja?
00:17:40: Jetzt geht's los!
00:17:43: Und dann wundern sie sich... Ja.
00:17:46: Dass die Leute da sitzen und denken, what the fuck was willst du eigentlich von mir?
00:17:50: Na?
00:17:51: Und dann wird mit dem Finger auf diese Menschen gezeigt und gesagt, ohja, die haben alle keinen Bock auf Veränderung.
00:17:58: Die wehren sich dagegen, die sind faul und er weiß es weiß ich.
00:18:05: Das macht was mit den Menschen und vor allem macht das was mit mir wirklich.
00:18:11: Also, ja du merkst dich verrenn mich da gerade ich muss mal wieder hier meinen Wurden fahren finden aber vielleicht kennst du das aus deinem beruflichen Umfeld?
00:18:21: Vielleicht kennst Du das auch Ja von dir selbst Von Kolleginnen von Kollegen.
00:18:30: Und was ich dir damit sagen will ist nein Ich bin nicht gegen Veränderung.
00:18:34: Veränderungen ist wichtig.
00:18:37: Gerade wir Deutschen haben viel zu lange gepennt.
00:18:43: Wir müssen uns einfach auch weiterentwickeln, ganz viele Organisationen müssen sich weiter entwickeln.
00:18:48: ja weil sich die Märkte verändern, weil sich Technologien verändern.
00:18:53: KI wird die Arbeit verändern.
00:18:55: Prozesse müssen auch irgendwo angepasst werden und natürlich dürfen auch Strukturen neu gedacht werden.
00:19:03: Ich bin nicht gegen Veränderung, ganz im Gegenteil.
00:19:06: Ich finde Veränderungen wichtig und ich finde es auch für jeden einzelnen Menschen wichtig, dass man immer wieder die Möglichkeit bekommt sich selbst weiterzuentwickeln, auch innerhalb einer Organisation, die sich auch weiterentwickelt.
00:19:23: Und ich glaube auch das Stillstand in vielen Unternehmen genauso toxisch sein kann wie blinde Aktionismus.
00:19:29: aber genau da liegt eben der Punkt.
00:19:31: Genau da liegt das Problem Veränderung ist nicht immer automatisch Entwicklung, nur weil man sie Transformation nennt.
00:19:39: Manchmal ist Veränderungen nämlich einfach nur Druck mit einem geileren wording und manchmal ist die Kontrolle in neuem Design.
00:19:47: Und manchmal ist sie einfach die nächste Welle von oben bei der unten wieder Menschen ausbaden sollen was oben andere entschieden haben Während Ihnen gleichzeitig gesagt wird, Sie sollten bitte eigenverantwortlich offen flexibel und lösungsorientiert bleiben.
00:20:02: Und das ist das was ich halt auch gerade meinte, wenn die Leute dann halt dicht machen.
00:20:09: Das ist für mich so eine Art Corporate Bullshit bei der ich persönlich innerlich direkt den Stahlhelm aufsetze weil Menschen einfach nicht blöd sind.
00:20:26: Also natürlich merken Menschen sehr wohl, ob Beteiligung echt ist oder nur Kommunikationsdeko.
00:20:34: Und dafür musst du auch keinen Masterabschluss haben.
00:20:39: Auch der Mitarbeiter, der in einer Logistik arbeitet, der Staplerfahrer, merkt das sehr wohl ja so.
00:20:48: und er merkt auch, ob seine Kritik wirklich erwünscht ist wie sie einfach nicht stört.
00:20:56: Und diese Menschen merken auch, ob Führung wirklich Sicherheit gibt oder nur Tempo macht.
00:21:00: und natürlich merken Sie auch, Ob HR ein echter Seismograph für das menschlich im System ist?
00:21:07: Oder nur die freundlichere Verpackung für Entscheidungen, die längst gefallen sind?
00:21:12: So!
00:21:16: Die Körper dieser Menschen merkt das natürlich.
00:21:19: Vielleicht kennst du das ja selbst von dir Ganz gleich, ob du von einem Change im Unternehmen betroffen bist, warst oder anderweitig mit Druck in deinem beruflichen Umfeld zu tun hast oder hattest.
00:21:31: Dein Körper merkt sehr wohl wenn im Raum irgendwas nicht stimmt.
00:21:36: Deinen Körper merken sehr deutlich, wenn alle von Vertrauen sprechen und gleichzeitig Kontrolle gelebt wird.
00:21:43: Und er merkt auch, wenn ein Workshop nach Mitgestaltung aussieht aber die eigentlichen Entscheidungen längst durch sind!
00:21:52: Er merkt auch, wenn Fragen nicht wirklich beantwortet werden sondern mit sauber polierten Sätzen zugedeckt werden.
00:21:59: Ja?
00:22:01: Und er merkt genauso gut auf, wenn Zukunft gesagt wird aber bei dir Bedrohung ankommt und wir sprechen mal noch ein bisschen mehr über dein Körper denn dein Körper gibt ja ganz klare Signale Aber da wir es einfach gewöhnt sind permanent zu funktionieren und Anspannung schon zur Normalität in unserem alltäglichen Leben geworden ist.
00:22:26: Fällt es dem meisten von uns natürlich schwer, diese Signale wirklich bewusst wahrzunehmen und auch mit ihnen zu arbeiten?
00:22:34: Zum Beispiel wenn dein Atem flacher wird deine Schulter nach unten hängen oder dein Nacken steif wird und in dir eine Wut brodelt ja regelrecht kocht die du immer wieder runter schluckst anstatt sie geführt zu entladen.
00:22:50: Und ja das ist Alltag.
00:22:51: ich weiß dass Und weißt du was dann irgendwann passiert?
00:22:57: Dann passiert genau das, was ich bei diesem Change bei ganz vielen Menschen wahrgenommen habe.
00:23:02: Dein Blick wird Lehrer!
00:23:03: Weißt Du dieses Leuchten, dieses Funkeln in deinen Augen fehlt wenn Du über deine Arbeit und über dein berufliches Umfeld sprichst?
00:23:11: Dein inneres Feuer erlischt Stück für Stück und nimmt Dir deine Lebendigkeit auch im privaten Leben.
00:23:20: Das geht beim manchen Menschen bis hin zu sozialem Rückzug.
00:23:25: Und ja, Menschen beginnen sich innerlich zurückzuziehen lange bevor sie offiziell kündigen.
00:23:31: Die Kündigung das ist dann oft einfach nur so der letzte Akt aber viel interessanter als dass was vorher passiert Wochen Monate oder sogar Jahre vor her bevor dieser Akt der Kündigung stattfindet.
00:23:49: zum Beispiel sagen Menschen ein weniger Sie fragen weniger.
00:23:53: Sie bringen weniger Ideen ein, ja?
00:23:55: Sie sind weniger proaktiv.
00:23:57: Sie schützen sich irgendwo und sie werden taktischer, vorsichtiger oder zynischer oder einfach still.
00:24:07: Und genau dieses Stillwerden wird in Organisationen oft völlig falsch gelesen.
00:24:13: Oft auch gar nicht wahrgenommen je nachdem wie gut deine Führungskräfte mit diesen Signalen umgehen können oder sie überhaupt wahrnehmen können.
00:24:26: Denn oft wird dieses Stillsein einfach als Akzeptanz gelesen, als Ruhe, als Ja die Leute machen doch mit!
00:24:36: Es gibt ja keinen großen Widerstand oder so schlimm kann es ja nicht sein sind alle ruhig sagt da keiner was und da wird's gefährlich.
00:24:44: da wird wirklich gefährlich denn Schweigen ist eben keine Zustimmung.
00:24:49: ein freundliches Nicken ist auch kein Commitment nein Und Menschen, die noch brav funktionieren sind nicht automatisch beteiligt.
00:24:58: Manchmal sind sie nämlich einfach nur gut genug erzogen ihren inneren Ausstieg ordentlich zu verwalten.
00:25:06: genau das ist so gefährlich.
00:25:10: Denn klar offener Widerstand ist natürlich unbequem ja natürlich Der Nerv, der bringt Konfrontation mit.
00:25:18: Also stört er irgendwo, er erzeugt Reibung und er zwingt Führung auch sich mit etwas auseinanderzusetzen was einfach noch eine zusätzliche Last darstellt.
00:25:31: Aber ganz ehrlich Genau dieser offene Widerstand zeigt doch wenigstens das noch Energie da ist Dass die Menschen noch reagieren Dass sie noch irgendwie in Beziehung zu diesem System stehen Und dass ihnen eben noch nicht alles egal ist.
00:25:53: Und viel gefährlicher als das, wie ich es gerade gesagt habe, diese angepasste Ruhe.
00:25:59: Diese komatöse Organisationshörflichkeit dieses Ja, ich mach schon mit aber ohne mich innerlich noch einzugeben.
00:26:06: und genau das ist die Stimmung, die du auf Fluren förmlich spüren kannst ja?
00:26:12: Du riechst das förmig!
00:26:14: Das ist wie so ein muffiger Geruch in der Leichenhalle, also jetzt mal übertrieben dargestellt.
00:26:18: Aber ich arbeite immer gerne mit Bildern und für mich hat sich das dort tatsächlich so angefühlt.
00:26:23: Weißt du?
00:26:24: Wenn die Menschen innerlich längst raus sind und trotzdem noch ihre Rolle spielen... ...das ist nicht Frieden!
00:26:31: Das ist Resignation mit guter Erziehung und das is fatal.
00:26:36: Und dann entsteht halt Genau diese Walking Dead Atmosphäre, die ich damals erlebt habe und die ich ja schon erwähnt habe.
00:26:44: Diese fallen Gesichter, diese müden Körper, diese leblosen Augen in denen nicht mal mehr Wut steht sondern etwas viel Schlimmeres nämlich Leblosigkeit und Gleichgültigkeit.
00:27:04: Und das ist der Moment in dem Change richtig, richtig teuer wird.
00:27:13: Nicht nur menschlich sondern vor allem auch wirtschaftlich.
00:27:16: und ich glaube das sehen viele Organisationen nicht weil Organisationen die kommen dann zwar irgendwie in Umsetzung aber diese Energie fehlt diese Lebendigkeit dieses ja dieses innere Feuer dieses geil beginn jetzt zusammen.
00:27:34: dadurch wir rocken das jetzt.
00:27:37: natürlich bekommt eine Organisation irgendwo Teilnahme.
00:27:41: Klar, weil die Leute ... Es ist ja auch die Existenzgrundlage von den Leuten und nicht jeder ist gleich bereit.
00:27:51: direkt rauszugehen.
00:27:53: Man guckt ja erstmal, man orientiert sich erst mal um und gerade die Leute, die sehr lange in einem Unternehmen sind, die sich sehr lange mit einem Unternehmen identifiziert haben, die dort Verbündete gefunden haben, Freunde
00:28:06: usw.,
00:28:07: da hängt auch irgendwas dran.
00:28:09: Wie gesagt, Menschen sind keine Maschinen, sie haben auch Emotionen und die haben einfach eine Bindungsfähigkeit.
00:28:16: Es sind soziale Wesen.
00:28:20: Man hält dann irgendwie doch noch fest.
00:28:25: Aber als Organisation bekommst du keine echte Teilnahme mehr, sondern es ist mehr so eine Oberflächlichkeit aber kein Bewegung.
00:28:41: und genau dann wird das verloren was in Veränderungsprozessen eigentlich am dringendsten gebraucht wäre nämlich ehrliche Rückmeldung, frühzeitige Wahnsignale.
00:28:58: Vertrauen kreative Lösungen mutiges Mitdenken und Menschen die unter Druck nicht einfach nur absichern sondern die wirklich gestalten ja die wirklich mitgehen Die kreativ sind die mitgestalten Nein.
00:29:14: und was du dann bekommst ist einfach nur Dienst nach Vorschrift mit professionellem Gesicht.
00:29:19: Und ganz ehrlich Ja der Laden läuft dann weiter Der Change geht irgendwie weiter.
00:29:24: Aber langfristig kostet dich das ganz, ganz viel.
00:29:27: Es kostet Dich Effizienz, Wirksamkeit und es kostet sich sicherlich auch Menschen die irgendwann dann doch die Reißleine ziehen um komplett gehen.
00:29:37: Und es kostete ich vor allem auch Geschwindigkeit weil eben niemand mehr freiwillig einen Schritt weiter denkt Ja?
00:29:44: Es koste Dich Qualität Weil Fehler später später sichtbar werden ja?
00:29:51: Es Kostet Vertrauen weil die Menschen lernen ihre echte Wahrnehmung zurück zu halten Und es kostet auch Bindung, weil gute Leute irgendwann innerlich oder eben tatsächlich gehen.
00:30:06: Was auch unterschätzt wird ist, es kostete natürlich Führungskraft, denn Führungen sind dann nur noch damit beschäftigt die Symptome eines Systems zu managen dass menschlich längst nicht mehr sauber trägt.
00:30:24: Und jetzt wird es unbequem für Organisationen, für Geschäftsführungen, für Führungskräfte und auch für Personalentscheider.
00:30:30: Also gut hinhören!
00:30:31: Denn viele Organisationen produzieren genau die Reaktionen über diese sie später beschweren.
00:30:41: Ja?
00:30:42: Sie wollen Offenheit aber unangenehme Rückmeldungen werden subtil bestraft.
00:30:49: Sie wollen Eigenverantwortung klar Aber echte Entscheidungsspielräume fehlen.
00:30:53: Sie wollen Mut, aber Fehler fühlen sich gefährlich an.
00:30:59: Und sie wollen Veränderungsbereitschaft klar – das waren wir alle!
00:31:03: Aber Menschen erleben dass sie am Ende sowieso nur ausbaden dürfen was oben entschieden wurde und oft wird er auch von Kultur gesprochen, ne?
00:31:15: Aber der Alltag spricht doch meist eine völlig andere Sprache als die Werte posten an der Wand oder?
00:31:24: Wenn es so viel Oberflächlichkeit sehe ich daher Und dann wundert man sich über zynische Menschen.
00:31:34: Aber Menschen werden nicht zynisch, weil sie grundsätzlich negativ sind?
00:31:39: Nein!
00:31:40: Viele werden zynig, weil Sie zu oft erlebt haben das schöne Worte und gelebte Realität eben nicht zusammenpassen.
00:31:50: Zum Beispiel so etwas wie wir nehmen euch mit... Das klingt anders wenn die Entscheidung längst gefallen ist oder so.
00:31:59: Worte wie Wir schaffen Transparenz.
00:32:02: Ja klar, bla bla bla.
00:32:05: Aber das klingt ganz anders wenn auf konkrete Fragen ausweichen geantwortet wird oder sowas wie wir fördern Eigenverantwortung bringt euch ein ja.
00:32:18: aber wenn gleichzeitig jeder Fehler politisch gefährlich werden kann dann klingt es doch wie scheiße oder?
00:32:27: Oder was ich auch geil finde hört man immer wieder da könnte ich abkommen Unsere Mitarbeitenden stehen im Mittelpunkt.
00:32:36: Das sind ganz wichtige Ressourcen!
00:32:37: Ja, what the fuck ey.
00:32:40: sei doch einfach mal ehrlich?
00:32:44: Wenn die Menschen im beruflichen Alltag vor allem als Umsetzungsmaße behandelt werden wie Roboter behandelt oder noch besser als Risiko- und Kostenfaktor, dann könnte ich bei dieser Aussage jedes Mal kotzen.
00:32:59: Und so was wie Resilienz, ne?
00:33:09: Das klingt dann irgendwann echt nur noch wie eine Frechheit.
00:33:12: Wirklich wie eine bodenlose Frechtheit wenn sie bedeutet bitte lerne kaputte Bedingungen noch ein bisschen länger auszuhalten und oft ist es doch nichts anderes oder?
00:33:23: Denk mal an deinen beruflichen Alltag.
00:33:24: oder denk auch mal zurück vielleicht an die Organisation wo du mal gewesen bist wo du von dir aus gesagt hast nee hier geht's überhaupt nicht mehr.
00:33:34: ja Ich wette mit dir, du kennst es.
00:33:38: Und genau deswegen ist der menschliche Teil von Veränderung eben kein nettes Extra.
00:33:43: Nein!
00:33:44: Das ist kein lapidares vielgutthema oder so ein bisschen emotionale Deko neben der Strategie.
00:33:50: Nein das ist genau der Punkt an dem Change entweder im Alltag landet oder als reines Corporate Theater mit Projektplan endet.
00:34:02: und ich spreche hier nicht Von einer kurzfristigen Lösung.
00:34:10: Sondern ich spreche hier von langfristigen Plänen, ja?
00:34:14: Denn langfristig zeigt sich genau ob dieser Change die Menschen den menschlichen Faktor berücksichtigt hat oder eben nicht.
00:34:23: und Ja!
00:34:24: Ich weiß... Führung ist nicht einfach.
00:34:29: Ich war auch lange genug Selbstführungskraft und ich weiß wie anstrengend das sein kann.
00:34:37: Und Personalverantwortung is'n nicht einfach Vor allem, weil du ja ganz unterschiedliche Charaktere oft aus ganz unterschiedlichen sozialen Verhältnissen hast.
00:34:47: Das ist nicht immer leicht klar und nicht jeder mag dich als Führungskraft.
00:34:51: Klar!
00:34:53: Und Geschäftsführung ist auch überhaupt nicht einfach, weil da hast du noch mehr zu managen?
00:35:00: Klar!
00:35:02: Deswegen ist natürlich auch Veränderungen in komplexen Organisationen gar nicht einfach.
00:35:07: Da brauchen wir gar nicht darüber diskutieren... Das ist eine richtig krasse Herausforderung.
00:35:13: Und das ist auch oft leichter gesagt als getan, definitiv und ich habe vollsten Respekt davor von Menschen die vor allem sich eine kaputt gewirtschaftete Organisation mit Menschen, die schon lange innerlich gekündigt haben, vornehmen und sagen okay dieses Ding wuppe ich jetzt aufs nächste Level!
00:35:35: Das is Hardcore, dass es richtig hardcore ja wirklich Und das ist wirklich eine mutige Entscheidung zu sagen, so ich übernehme jetzt die Verantwortung dafür.
00:35:44: Das ist wirklich krass!
00:35:45: Also habe ich wirklich vollsten Respekt vor und ich möchte auch an dieser Stelle sagen mir geht es auch gar nicht darum pauschal zu sagen ja die da oben ja die sind böse oder die haben sich im griff oder die sind ignorant.
00:36:01: nein natürlich sind nicht alle Führungskräfte und entscheidern herzlose Strategie Roboter Und es sind genauso gut auch nicht alle Mitarbeitenden, die armen Opfer.
00:36:12: Nein!
00:36:13: So billig ist das eben nicht – das möchte ich immer klarstellen an dieser Stelle – aber ich glaube wo wir uns alle einig sind ist Verantwortung bleibt Verantwortung und wer Macht hat Tempo zu setzen Strukturen zu verändern Kontrollmechanismen einzuführen Hierarchien umzubauen und Menschen in neue Realitäten zu drücken Der muss auch bereit sein ehrlich hinzuschauen was das im System auslöst.
00:36:41: Nicht nur in irgendwelchen Kennzahlen, in Krankheitstagen oder in Befragungsergebnissen die man dann mal wieder hübsch mit Ampelfarben auswertet sondern viel mehr im echten Raum und Körpern, in Stimmen auf den Fluren, in Meetings in dem was Menschen eben nicht mehr sagen weil sie gelernt haben dass es sowieso nichts bringt.
00:37:04: Und genau hier kommt mein Blick auf embodied authority ins Spiel.
00:37:09: Denn ich arbeite verstärkt mit Frauen, die in solchen Systemen sehr viel tragen.
00:37:14: Frauen, wie fachlich stark sind, Verantwortung übernehmen, Zusammenhänge sehen zwischen den Zeilen lesen und oft viel früher spüren, dass etwas im System nicht stimmt.
00:37:24: Weil ganz viele Frauen haben ja ... sehr feine Sensoren für so was um das wahrzunehmen.
00:37:34: Gibt natürlich auch Männer, aber ich spreche jetzt vor allem von Frauen.
00:37:38: Weil ich mit Frauen arbeite und da natürlich aus eigener Erfahrung sprechen kann und aus den Erfahrungen meiner Zusammenarbeit mit Frauen in diesen Systemen.
00:37:48: Das sind Frauen wie du vielleicht die sitzen in Meetings und merken das was hier gerade offiziell gesagt wird.
00:37:55: Was passt überhaupt nicht zu dem was dort draußen gerade wirklich passiert?
00:38:00: Frauen, die Druck nicht nur kognitiv verstehen, sondern körperlich wirklich aufnehmen.
00:38:06: Stimmungen scannen, Lücken füllen, Spannung glätten und oft als menschliche Stoßdämpfer funktionieren.
00:38:17: Und das zärt an dir!
00:38:19: Das nimmt ja unheimlich viel Energie.
00:38:23: Deswegen zahlen solche Frauen oft doppelt.
00:38:28: Denn zum Eintragen sie den offiziellen Veränderungsdruck?
00:38:31: Und zusätzlich tragen sie aber noch die emotionale Zusatzarbeit.
00:38:36: Die Organisationen gerne eben unsichtbar lassen, ne?
00:38:39: Sie beruhigen Teams und übersetzen Managementsprache im Alltag.
00:38:42: Sie fangen Kolleginnen und Kollegen aufs.
00:38:44: Sie erklären vermitteln halten aus und sorgen irgendwann auch dafür dass der Laden menschlich nicht komplett auseinander fällt.
00:38:51: das ist so eine unsichtbare Zusatzarbeit die sie machen.
00:38:55: ich selbst habe keine Kinder Aber Ich kann mir vorstellen von der Natur einfach so mitgegeben wird, weil Frauen einfach von der natur aus sehr viel Verantwortung übernehmen für andere Menschen innerhalb von Familienkonstrukten und da ein sehr feines Gespür haben.
00:39:22: Und auch wirklich daran interessiert sind das Ganze irgendwo zusammenzuhalten.
00:39:32: Und dadurch puffern sie und ist nicht nur im privaten Alltag innerhalb eines Familien komplexes, sondern Sie machen es dann automatisch irgendwo auch im beruflichen Kontext.
00:39:43: Das ist immer gut für die Organisation aber für dich... ist es eine zusätzliche Last.
00:39:50: Und das macht was mit dir und die meisten Frauen haben dafür weder einen Mandat, kriegen dafür Wedergehalt ja und oft wird es sogar gar nicht gesehen.
00:39:58: also Es wird in keinster Weise irgendwo gewertschätzt aber es entzieht ja unheimlich viel Lebensenergie.
00:40:06: Na und Das sieht von außen Sieht's oft aus wie Kompetenz Ja Aber innen tief in der drinnen ist das einfach so ein dauernder Hochleistungsbetrieb.
00:40:26: Und was dann passiert, was es im Schleichner-Prozess ist, dass du nach und nach den Kontakten zu dir selbst verlierst – und das passiert nicht weil du schwach bist, nicht weil Du irgendwie nicht belastbar bist sondern das passiert viel mehr, weil Du zu lange in einem System funktioniert hast, dass Deine Wahrnehmung gebraucht oder vielleicht auch missbraucht hat aber nicht immer ernst genommen hat ja?
00:40:48: Denn Du merkst, dass etwas nicht stimmt!
00:40:51: Aber du sagst es irgendwie abgeschwächt.
00:40:53: Und du spürst Wut auch in dir, ne?
00:40:56: Ähm ... Ja, aber das hat ... Du nennst es dann Unruhe ja und du spörst den Druck im Körper.
00:41:06: Aber du denkst ja, dass ist halt der Stress, weil ich viel zu tun habe.
00:41:09: Und ähm... Du spürste auch sehr deutlich, dass eine Veränderung Menschen überfährt.
00:41:14: also jetzt zum Beispiel in deiner Organisation!
00:41:17: Aber du bleibst stets professionell Weil das System, also dein Arbeitgeber, deine Organisation ja genau diese Professionalität von dir erwartet.
00:41:27: Und dann sitzt du abends zu Hause und fragst dich warum du so erschöpft bist?
00:41:32: Obwohl du doch nur deinen Job gemacht hast – und das ist das Fatale!
00:41:39: Und genau da beginnt meine Arbeit.
00:41:41: Genau da setzt meine Arbeit an Denn in meiner Arbeit mit embodied authority geht es eben nicht darum Frauen wie dich noch besser darin zu machen schlechte Bedingungen elegant auszuhalten.
00:41:51: Nein Es geht viel mehr darum, Frauen wie dich nicht noch funktionaler, noch angepasster oder noch diplomatischer zu machen.
00:42:03: Nein!
00:42:05: Es geht mir in erster Linie darum, dass du wieder lernst zu spüren was in dir drin wirklich passiert, bevor du dich selbst verrätst.
00:42:16: dass du deinen zugeschnitten Hals, dein verkrampften Kiefer den Druck im Bauch die flache Atmung, die kontrollierte Stimme und dieses innere Weggippen nicht mehr als persönliche Schwäche abtust sondern wirklich als Information deines Körpers ernst nimmt.
00:42:33: Und es geht darum unter Druck nicht automatisch klein brav hart oder glatt zu werden sondern wieder in so einen inneren Stand zu kommen aus dem heraus Klarheit möglich wird.
00:42:48: Und für einzelne Frauen heißt das, du musst nicht länger die menschliche Stoßdämpferin für jedes dysfunktionale System sein.
00:42:57: Nein!
00:42:58: Du darfst viel mehr lernen deine eigene Wahrnehmung wirklich ernst zu nehmen, deine Stimme wiederzubewohnen, deine Grenzen nicht erst dann zu spüren wenn dein Körper schon brennt.
00:43:10: und du darfst auch spümern wie es ist Verantwortung zu übernehmen ohne dich selbst als Opfergabe auf den Altar der Professionalität zu legen.
00:43:21: Yes, that's it!
00:43:24: Und genau dafür gibt es meine Embodied Authority Session als intensiven Einstieg.
00:43:31: wenn du merkst dass solche Situationen in deinem Körper noch lange nacharbeiten und du endlich sehen willst welches Muster dich unter Druck immer wieder in Anpassung Kontrolle oder Rückzug zieht.
00:43:42: Wenn du ein konkretes Muster hast was dich immer wieder einholt in bestimmten Situationen.
00:43:48: Dann ist dieses Session, das sind zwei Stunden Intensiv-Session also wirklich Deep Dive.
00:43:52: ja da gehen wir tief rein in diese Situation und brechen es Ganze auf dann ist das genau richtig für dich.
00:43:57: na so Wenn du sagst okay Das begleitet mich schon viel länger und ich nehme das auch immer von Job zu Job mit.
00:44:07: Und es ist nicht immer nur eine Situation Es ist so ein komplettes Muster was Ja wie so ne Glasglocke irgendwie über mir hängt.
00:44:19: Dann gibt es auch meine drei Monatsbegleitung, die Female Revolution – ja das ist ein Mentoring.
00:44:24: da kannst du wirklich tiefer gehen wenn du spürst dass eben nicht nur um einzelne Situationen geht sondern um so eine ganze Art wie du dich in harten Systemen gelernt hast zu halten und eben dann auch irgendwo zu verlieren.
00:44:37: Und für Organisationen heißt das Wenn ihr Veränderung wollt Dann reicht es nicht, Menschen besser zu informieren.
00:44:49: Dann müsst ihr wirklich auch verstehen was Druck mit Menschen macht?
00:44:53: Ja!
00:44:53: Ihr müsst verstehen warum Sicherheit nicht bedeutet dass sich alle wohlfühlen müssen sondern als Menschen genug Orientierung vertrauen und Würde haben um auch unbequeme Bewegung mitzugehen.
00:45:04: Und ihr müsst auch verstehen das Kontrolle ist nicht derselbe wie Führung und das eine Organisation Nicht lebendiger wird nur weil sie mehr Verfahren einführt.
00:45:15: Ganz, ganz wichtig.
00:45:16: Und genau deshalb entwickel ich meine Arbeit auch für Organisationen weiter mit Keynotes die ich gerade ausarbeite, mit Workshops und Begleitung rund um den menschlichen Faktor im Wandel.
00:45:29: Ich nenne es auch gerne The Human Side of Change.
00:45:32: Selbstführung unter Druck, embodied authority in Zeiten von Veränderungen, KI, Unsicherheit und wachstem Tempo nicht als Wellness-Programm für Zwischendurch sondern Wirklich als sehr nüchterner, sehr klarer Blick darauf was in Menschen passiert wenn Strategie auf echte Körper trifft.
00:45:53: Und das ist bei vielen Organisationen noch nicht angekommen Denn jede Veränderung landet irgendwann nicht mehr nur auf einer Folie sondern in einem Menschen In seinem Kalender Aber auch in seinem Atem, in seinem Schlaf.
00:46:10: In seiner Stimme!
00:46:11: In seinem Nervensystem!
00:46:12: In seiner Bereitschaft noch einmal Vertrauen zu schenken... ...in seiner Frage ob es sich lohnt ehrlich zu sprechen und in seiner Entscheidung ob er sich wirklich beteiligt oder nur noch professionell mitläuft.
00:46:28: Und wenn Organisationen das verdammt nochmal nicht verstehen dann können sie noch so viele Transformationsprogramme aufsetzen.
00:46:36: Sie werden immer wieder an derselben Fucking-Stelle landen.
00:46:41: Auf Fluren voller Menschen, die äußerlich noch da sind und innerlich längst wie Zombies herumgeistern – ja so ist es!
00:46:51: Und vielleicht ist genau das der ehrliche Anfang für viele Unternehmen dort draußen?
00:46:56: eben nicht die nächste schöne Transformationskampagne, sondern ein ganz nüchterner ehrlicher Blick auf die Frage wo Menschen im Unternehmen längst nur noch funktionieren.
00:47:06: Ja?
00:47:07: Wo sie nicht mehr widersprechen!
00:47:08: Wo Sie nicht mehr fragen!
00:47:10: Wo sie nichts mehr vertrauen!
00:47:11: Wo sich nicht mehr
00:47:12: mitgestalten!!!
00:47:13: Wo sie nun auch freundlich umsetzen und wo sie innerlich dicht sind und äußerlich professionell.
00:47:19: Denn genau dort liegt er wirklich teure Verlust Nicht nur für die einzelnen Menschen, sondern für die gesamte Organisation auf Dauer.
00:47:31: Und wenn Change Management den menschlichen Teil vergisst dann verliert Transformation langsam aber sicher ihrem Boden ihr wichtiges Fundament und dann bleibt sie auf der Folie zwar hübsch Aber im Alltag wird es wirklich zäh Denn dann wird Veränderung zu einem Theater in dem alle irgendwo ihre Rolle spielen aber kaum jemand wirklich mitgeht.
00:47:59: Und vielleicht müssen wir endlich aufhören, funktionieren mit Stabilität zu verwechseln.
00:48:05: Denn Funktionieren ist eben nicht immer stärker.
00:48:09: Manchmal ist es einfach nur der letzte saubere Anzug den ein Mensch trägt während innen schon alles nach Leichenhalle riecht.
00:48:19: Echte Transformationen braucht keine Menschen, die stumm funktionieren.
00:48:22: Sie brauchen Menschen, der lebendig genug sind um mitzudenken, die mutig genug und zu sprechen, stabil genug sind, Druck auszuhalten und verbunden genug sind mit sich selbst, nicht einfach nur das nächste Programm abzunicken.
00:48:39: Ganz ehrlich alles andere ist kein Change!
00:48:44: Das ist ein Corporate-Theater mit Projektenplan mehr Nicht Und es kostet meistens unheimlich viel Geld.
00:48:52: So und stumpf ist eben nicht Trumpf, um das nochmal hier zu betonen.
00:49:03: Wenn du als Frau beim Zuhören jetzt gemerkt hast, dass du genau diese Rolle kennst dieses Tragen, dieses Glätten, dieses Funktionieren und innerliche Dicht machen dann schau dir mal meine Abodied-Authority Session oder auch mein Mentoring-Programm Female Revolution an.
00:49:21: Genau dort geht es um diese Stelle, an der dein Körper unterdrucklich länger Automatischen anpasst und gehen muss.
00:49:29: Und wenn du als Führungskraft als HA-Mitarbeiter oder Geschäftsführerin oder Changebegleiterin grade denkst, dass eure Organisation zwar viel über Transformation spricht aber den menschlichen Teil noch nicht wirklich verstanden hat... Dann ist meine Arbeit rund um den menschlichen Faktor im Wandel, vielleicht ein nächster Relevante Impuls für euch.
00:49:59: Denn Veränderung wird nicht besser wenn man Menschen noch enger steuert!
00:50:04: Sie wird viel mehr dann besser, wenn Menschen wieder innerlich anwesend genug sind und sie wirklich mitzutragen... Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich wenn du meinen Podcast abonnierst.
00:50:18: Teil in dieser Folge auch gerne mit einer Person für die sie genau zur richtigen Zeit kommt.
00:50:23: und natürlich freu ich mich, wenn du mir eine fünf Sterne Bewertung darlässt.
00:50:27: das hilft nämlich nicht nur dem Podcast sondern sorgt auch dafür dass mehr Menschen diesen Raum finden die in fordernden Berufswelten viel zu lange gelernt haben einfach weiterzumachen.
00:50:38: Und wenn du tiefer in meine Arbeit einsteigen möchtest, findest Du in den Show Notes Möglichkeiten mit mir zu arbeiten.
00:50:43: Wie zum Beispiel meine Masterclass Embodior Power die intensive embodied Authority Session und mein Mentoring Programm Female Revolution.
00:50:52: Meine Arbeit ist für Frauen, die fachlich stark sind, Verantwortung tragen und trotzdem spüren das Erfolg nicht länger nach Anpassung, Dauernspannung oder Selbstverlust schmecken darf.
00:51:03: Und sie öffnet auch für Organisationen den Blick auf den menschlichen Faktor unter Druck in Veränderungen und in Hochleistungskontexten.
00:51:11: Allerdings findest du in den Show-Notes – und wenn du beim Hören gemerkt hast… verdammt!
00:51:16: Da geht es um mich.
00:51:18: Dann nehmen dieses Gefühl auf jeden Fall ernst.
00:51:21: Dein Körper sagt ihr meistens die Wahrheit, lange bevor er irgendwann lauter werden muss.
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